Márta Kucsora

Die ungarische Künstlerin Márta Kucsora (geb. 1979) studierte zwischen 1997 und 2002 Malerei an der Ungarischen Universität für bildende Kunst und setzte das Studium mit einem Master Course an der Montclair State University (New Jersey, USA) 2005 und 2006 fort.

Ihr Arbeiten wurden auf vielen Ausstellungen weltweit gezeigt, unter anderem im 21C Museum in Luisville, der Galerie Ucher in Köln 2009, der Galerie Urbana in Mexico City, der Bridge Art Fair in Miami und der Art Now Fair in New York 2008.

In Ungarn wurden ihre großen Gemälde auf der Ausstellung „Direct Pictures” im Ernst Museum und der Ausstellung „Time of Painting” in der Nationalgallerie 2007 gezeigt.

Márta Kucsora lebt und arbeitet in Budapest, ihr Atelier liegt seit 2006 in der Budapest Art Factory.

Vernissage am 7. November 2013 bei RAP

Keynote von Herrn Sebastian Morgner

Herr Sebastian Morgner referierte zum Thema „Was Leader von Künstlern lernen können“

 

„Von anschaulichen Bildern geht eine ungeheure Wirkung aus - Warum?

 

Weil unser Gehirn in Bildern denkt, weil fast 80% seiner Kapazität zur Bildverarbeitung verwendet werden, weil Bilder etwas können, was abstrakte Sprache, Zahlen, Daten und Fakten nicht können: sie werden assoziativ verarbeitet, sie verbinden Bewusstsein und Unterbewusstsein, sie spannen Räume auf, stellen komplexe Muster dar und vermitteln subtile Zusammenhänge.

 

Die härteste Arbeit eines Künstlers ist es, das Bild imKopf auf die Leinwand zu bringen. Und so ist es auch für Menschen, die etwas erreichen wollen die größte Herausforderung, das Bild in ihrem Kopf den Köpfen derjenigen zu vermitteln, auf deren Unterstützung sie angewiesen sind.

 

Einige Führungskräfte mögen ein konkretes Zielbild im Kopf haben. Aber sie machen sich nicht die Mühe des Künstlers, es mit anderen zu teilen. Sie sprechen von Effizienz, Effektivität, Rendite, Kundenmanagement und Qualität und meinen, wenn sie nur oft genug diese Buzzwords verwenden, wüssten die anderen schon, was das bedeutet.

 

70% aller Projekte scheitern an unklaren, diffusen Zielsetzungen.

Weil Unternehmensziele so diffus und unverständlich formuliert werden, dass jeder ein anderes Bild im Kopf hat.“ (Morgner, S., Rede vom 7.11.2013 bei Rayment Art Projects)